Yoga – Vereinigung, Verbindung, Harmonie

Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist.
(Patanjali)

Yoga ist ein uraltes Übungssystem aus Indien, welches sich in Jahrtausenden entwickelte und bewährt hat. Es etablierte sich über die Jahre auch in der westlichen Welt und die positiven Wirkungen sind längst wissenschaftlich erforscht und bestätigt.

Überall haben Menschen, die in ihrem Beruf und Tagesablauf unter Dauerstress stehen und durch ihren Zeitplan auf eine physische und geistige Bereitschaft angewiesen sind, z.B. Schauspieler, Musiker, Lehrer, Geschäftsleute, Studenten und Hausfrauen, Interesse an Yoga gefunden und dessen Wert erkannt.
Yoga ist kein spiritueller Robinsonclub. Vielmehr lassen sich die Wurzeln der zugrundeliegenden Religion und Philosophie bis tausende Jahre vor Christi zurückverfolgen. Der Hinduismus wird auch als Mutter und als älteste aller existierenden Religionen benannt. Grundlage sind die Veden, älteste Bücher in der Bibliothek der Menschen und letzte Quelle, auf die alles religiöse Wissen zurückgeführt werden kann.

Um Yoga zu praktizieren, muss man sich nicht wie eine Brezel verknoten, aber durch regelmäßiges Üben kannst du Brust-, Rücken-, Bauch- und Beinmuskulatur stärken und deine Beweglichkeit entscheidend verbessern. Das Alter spielt für die Wirksamkeit keine Rolle, Krankheit stellt kein Hindernis dar. Yoga zeigt Wege, Körper und Geist zu trainieren und zu entwickeln. Yoga behandelt nicht nur die Symptome, sondern versucht die Ursachen, die Wurzeln aller Krankheit zu beseitigen und lehrt eine gesunde und natürliche Lebensweise.

Unter dem Begriff Yoga werden die Traditionen zusammengefasst, welche durch Übungen, Praktiken und Disziplinen den Kontakt zum Selbst oder zum Göttlichen herstellen wollen.

Hatha Yoga (wohl am bekanntesten) – Entwicklung des physischen Körpers

  • Yogastellungen (Asanas)
  • Atemübungen (Pranayama)
  • Tiefenentspannungstechniken
  • Gesunde Lebensführung

Kundalini Yoga (Yoga der Energie) – Entwicklung des Energiekörpers

  • Erhöhung der Lebensenergie (Prana)
  • Energiezentren (Chakren) harmonisieren und öffnen
  • Energiekanäle (Nadis) reinigen

Inana Yoga (Weg der Erkenntnis) – Entwicklung des Intellektes/Intuition

  • Klärung Karma und Reinkarnation
  • Meditationstechniken

Raja Yoga (Weg der Selbstbeherrschung) – Entwicklung der Psyche

  • Mentales Training und Meditation
  • Arbeit mit Affirmationen, Visualisierungen, Selbstbeobachtung, Achtsamkeit

Karma Yoga  – (Weg des selbstlosen Dienens)

  • Integriert alles ins tägliche Leben
  • Yoga des selbstlosen Dienstes
  • Schicksal als Chance begreifen
  • Grenzen des eigenen Egos transzendieren

Bhakti Yoga (Weg der Hingabe an Gott) – Entwicklung des Gefühlskörpers

  • Hingabe und Liebe zum Göttlichen durch Mantras, Rituale, Gebete

Der ganzheitliche Yoga kombiniert die verschiedenen Yogawege miteinander. Er wird auch als Integraler Yoga bezeichnet und von vielen großen Yogameistern gelehrt.

Doch verwechsle nicht verfilztes Haar, Zeichen auf der Stirn, langen Bart, spektakuläre Verrenkungen oder stundenlanges Stehen in der heißen Sonne oder in kaltem Wasser mit Yoga und Religion. Nicht das orangefarbene Gewand, nicht der geschorene Schädel, nicht Glocken- und Zimbelspiel widerspiegeln Spiritualität und Religion. Mögen die äußeren Merkmale, Praktiken und Rituale auch unterschiedlich sein, das Wesentliche aller Religionen ist dasselbe: Liebe, Wahrhaftigkeit, Disziplin, Barmherzigkeit, Glaube und Hingabe an das Göttliche.

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